Warum ist eine Adhäsionsprophylaxe sinnvoll?

Im klinischen Alltag spielen postoperative Adhäsionen eine bedeutende Rolle. Adhäsionen treten nach etwa 75% aller Operationen im Bauchraum auf – und zwar unabhängig davon, ob diese laparoskopisch oder per Laparotomie durchgeführt werden. Meist sind peritoneale Defekte Ausgangspunkt und Ursache von Adhäsionen. Auch Blut in Verbindung mit einem peritonealen Trauma kann Adhäsionen hervorrufen.

Verwachsungen sind assoziiert mit postoperativen Komplikationen, höheren Kosten und stärkerer Arbeitsbelastung. Bei erneuten Eingriffen können Adhäsionen ein minimal-invasives Vorgehen erschweren und mehr OP-Zeit beanspruchen, z.B. für die Adhäsiolyse. In Abhängigkeit von Anzahl und Schweregrad der Voroperationen steigt das Komplikationsrisiko dramatisch an. Für den Patienten können Adhäsionen chronische oder rezidivierende Schmerzen, Dyspareunie, Infertilität und Passagestörungen zur Folge haben – manchmal erst Jahre nach dem Eingriff. Die schwerwiegendste Komplikation ist der mechanische Dünndarm-Ileus, der in 65% bis 75% der Fälle adhäsionsbedingt ist.

Lesen Sie, wie Sie postoperativen Verwachsungen vorbeugen können. 


Wie lassen sich Adhäsionen verringern?

Auch die sorgfältigste, möglichst minimalinvasive Operationstechnik vermag das Auftreten von Verwachsungen nicht zu verhindern. Eine routinemäßige Prophylaxe postoperativer Adhäsionen ist daher insbesondere bei abdominellen Eingriffen sinnvoll und empfehlenswert.

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